Donnerstag, 1. Dezember 2022
Kranke Kinder auf die Wartliste statt in die Klinik?
Der obenstehende kurze Kampagnenfilm, zeigt innert weniger als fünf Minuten, um was es geht. Neben Barbara Schmid kenne ich auch den Jugendlichen, der in deutlichen Worten schildert, wie junge Leute heute in ihrer Not alleine gelassen werden. Zögere nicht und unterschreibe heute noch die Volksinitative Gesunde Jugend jetzt!
Freitag, 4. November 2022
Fünfer und Weggli: JA zum Baurechtsvertrag Seestr. 152
Der Gemeinderat hat verschiedene Varianten geprüft. Eine dringende Sanierung vor einer Wiedervermietung würde mindestens 800 000 Franken kosten; die Gemeinde hat jedoch in ihrer Liegenschaftenstrategie keine Mietliegenschaften. Eine Nutzung als weiteren öffentlichen Seeanstoss sei nicht zonenkonform und ein zweckgebundener Verkauf für ein anderes Projekt ist aus gesetzlichen Gründen nicht mehr möglich.
Die Mitte Männedorf teilt die Ansicht des Gemeinderates, dass für das Grundstück an der Seestrasse 152 in der heutigen Situation wenig Bedarf besteht. Sie hat deshalb Verständnis dafür, dass im Moment eine Lösung gesucht wird, welche die Gemeinde nicht zusätzlich finanziell belastet, da bereits grosse Ausgaben für die Übernahme des Seewasserwerkes, Sanierung Widenbad und Neubau eines weiteren Schulgebäude anstehen.
Die Abgabe im Baurecht entlastet die Gemeinde nicht nur von der anstehenden Sanierung, sondern bringt ihr auch über Jahrzehnte ein regelmässiges Einkommen. Ausserdem fällt das Grundstück nach Ablauf des Baurechtsvertrages wieder zurück an die Gemeinde, falls es nicht verlängert wird. «Mit dem Baurecht haben wir den Fünfer (Einnahmen) und das Weggli (Grundstück), über das dann unsere Kinder oder Enkel nach ihren Bedürfnissen erneut entscheiden dürfen», so Lorenz Schmid, Co-Präsident der Mitte Männedorf. Ganz allgemein sollten Liegenschaften mit Seeanstoss nie aus der öffentlichen Hand gegeben werden, egal wie gross oder klein sie sind. Der Vorteil des Baurechts für den Baurechtsnehmer ist, dass er das Grundstück nicht vorfinanzieren muss. Ein Haus mit Seeanstoss wird so auch für Personen erschwinglich, die zwar ein hohes Einkommen aber kein Millionenvermögen besitzen.
Wenn hier und dort Leute Angst haben, beim Heimfall nach 60 oder 75 Jahren kämen ungeahnte Kosten auf die Gemeinde zu, sei daran erinnert, dass sich das im Baurechtsvertrag klar regeln lässt. Wir vertrauen dem Gemeinderat, dass er einen guten Vertrag aushandelt. Das Heimschlagsrecht lässt diesbezüglich verschiedene Optionen offen.
Die Mitte Männedorf empfiehlt aus diesen Gründen:
- Verkauf Seestrasse 152: Nein;
- Abgabe Seestrasse 152 im Baurecht: Ja;
- Stichfrage: Abgabe im Baurecht.
Mittwoch, 2. November 2022
Baurecht Seestrasse 152: Ja!
Hüt am Mittag sind d Abstimigs-Couvert im Briefchaschte gläge.
Hüt Abig han ich das uf em Spaziergang entdeckt: Eine vo de Mitti Männidorf isch tifig gsi.
Wär find use, won das Plakat hanget?
En usfüerliche Pricht (mit eme Zitat vo eusem Presidänt und schöne Föteli vom Seeufer) gits uf däre Siite morn am Morge.
Eusi Parole: Verchauf: Nei / Abgab im Bourächt: Ja / Stichfrag: Bourächt
Sonntag, 30. Oktober 2022
Ausreichende Versorgung psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher - jetzt unterschreiben!
Selbst Kinder, die in Sonderschulen unterrichtet werden, müssen ein halbes bis ein Jahr waren, bevor sie mit einer Psychotherapie beginnen können. Diese Misstände müssen endlich beseitigt werden. Unsere Jungpartei, die Junge Mitte Kanton Zürich hat sich in verdienstvoller Weise diesem Problem angenommen:
Mit der Volksinitative Gesunde Jugend jetzt:
Die wissenschaftliche Studienlage ist eindeutig: Wir haben ein gravierendes Problem bei der Prävention und der Versorgung psychischer Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen.
Die Kinder- und Jugendpsychiatrien waren bereits vor der Covid-19-Pandemie überlastet. Nun hat sich die Lage nochmals drastisch verschärft.
Prävention ist die effektivste Problembekämpfung. Jeder investierte Franken in die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bringt längerfristig einen Return on Investment von 4 Franken (Quelle)! Dies aufgrund erhöhter Produktivität und tieferen Gesundheitskosten.
Die Initiative fordert die Implementierung und den Ausbau präventiver Angebote, welche es heute im Kanton Zürich nur sehr spärlich gibt.
Mehr Argumente (lesen oder Film schauen)
Samstag, 29. Oktober 2022
577 Jahre nach der Seeschlacht: Seeanstoss nicht aus der Hand geben!
«Ganz allgemein sollten Liegenschaften mit Seeanstoss nie aus der öffentlichen Hand gegeben werden, egal wie gross oder klein sie sind!» deklarierte Andreas Wicky, Staatsanwalt der Mitte Männedorf. Und deren Co-Präsident Lorenz Schmid doppelte nach: «Mit dem Baurecht haben wir den Fünfer (Einnahmen) und das Weggli (Grundstück), über das dann unsere Kinder oder Enkel nach ihren Bedürfnissen erneut entscheiden können.»
Montag, 5. September 2022
Seewasserwerk: Eine sichere Lösung für die nächsten Jahrzehnte
In Anschlussverträgen wird zudem festgehalten, wie viel Wasser Männedorf künftig nach Stäfa und Ötwil liefert.
Männedorf verpflichtet sich, eine gewisse Wassermenge bereitzustellen,
während Stäfa und Ötwil einen Mindestbezug garantieren. Dies soll allen
drei Gemeinden die Sicherheit geben, dass sie nicht plötzlich auf sich
allein gestellt sind. Die Kapazität des Seewasserwerkes ist so gross, dass alle drei Gemeinden noch tüchtig wachsen und weiterhin während Jahrzehnten Seewasser aus dem Werk beziehen können.
Büssen aber nicht gerade die beiden
Wasserabnehmer Einfluss ein, wenn sie das Seewasserwerk vollumfänglich
der Gemeinde Männedorf anvertrauen? Solche Bedenken hatte zunächst der Ötwiler Gemeinderat, der die Neuorganisation nun aber
ebenfalls befürwortet. Die Rechtsform eines Zweckverbands für eine derart
operativ ausgerichtete Tätigkeit, bei der fast jeder Handgriff vom Kanton vorgeschrieben sind, ist unangemessen, wegen des
bürokratischen Aufwands und der fehlenden Möglichkeit, effektiv etwas zu bestimmen.
Auch
der Stäfner Gemeinderat hat keine Bedenken, das Seewasserwerk aus den
Händen zu geben. «Das ist die beste Lösung für alle», sagt
Gemeindepräsident Christian Haltner. Sowohl der Stäfner als auch
der Oetwiler Gemeinderat sehen zwar, dass die Stimmberechtigten mit der
Aufhebung des Zweckverbands nicht mehr direkt über das Schicksal des
Seewasserwerks entscheiden können. Das ist ein theoretisches Recht, da alle relevanten
Vorgaben für den Betrieb des Seewasserwerks abschliessend durch den
Kanton geregelt sind. Männedorf schuldet den beiden Anschlussgemeinden
zudem Transparenz, was die Kosten und den Betrieb angeht. Ebenso kann
die Standortgemeinde das Seewasserwerk nicht einfach so an einen Dritten
verkaufen. Zumindest die Gemeinde Stäfa müsste dem zustimmen und hat ausserdem ein Vorkaufsrecht.
Was aber geschieht, wenn sich am 25. September
die Stimmberechtigten einer Gemeinde dagegen aussprechen, das
Seewasserwerk in die alleinige Obhut von Männedorf zu geben? Dann wird
dies doch vollzogen - gemäss den Statuten des Zweckverbands reicht ein
Mehrheitsbeschluss, also ein Ja in zwei Gemeinden. Die dritte Gemeinde (diejenige, die nein stimmt), hätte hingegen ab Neujahr kein Trinkwasser mehr.
Montag, 22. August 2022
Nachtabschaltung als Beitrag gegen die Strommangellage
Im Gespräch zeigten auch Vertreter des Gewerbevereins Verständnis für das Anliegen: Lieber morgens um zwei, wenn kein Mensch unterwegs ist, dunkle Strassen, dafür tagsüber Strom für die Handwerker oder das Kühlregal im Laden.
Konkret schlugen wir Gemeinderat Meier (Gemeindewerke) vor, die Beleuchtung eine Viertelstunde nach Ankunft des letzten Zuges abzuschalten und morgens eine Viertelstunde vor Abfahrt des ersten Zuges wieder einzuschalten. Meier versprach eine Antwort für September.






