Montag, 8. August 2022

Ja zum bewährten Seewasserwerk

Wegen der Revision des Gemeindegesetzes müssen die drei Nachbargemeinden Stäfa, Ötwil und Männedorf ihre gemeinsamge Versorgung mit Trinkwasser neu organisieren - zumindest jenen Teil, der durch das Seewasserwerk in Männedorf aufbereitet wird. Die Stimmberechtigten entscheiden am 25. September an der Urne über eine Neuorganisation des Werks.

Das Seewasserwerk ist Eigentum eines Zweckverbands, dem die drei Gemeinden angehören. Dieser soll aufgelöst und das Seewasserwerk der Standortgemeinde Männedorf übertragen werden. Stäfa und Oetwil wollen Anschlussverträge abschliessen, damit sie weiterhin mit Trinkwasser aus Männedorf versorgt werden.

Männedorf soll das Seewasserwerk übernehmen und auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko führen. Bereits seit über einem halben Jahrhundert führt Männedorf das Sewasserwerk für den Zweckverband. Durch die kantonalen Vorgaben in Bezug auf Trinkwasser ist alles geregelt und die Anschlussverträge mindern das risiko für die kommenden 15 Jahre. De facto ändert sich nichts.

Natürlich bekommt Männedorf das Seewasserwerk nicht einfach geschenkt. Die Nachbargemeinden werden gemäss ihrer Grösse anteilsmässig ausbezahlt. Oetwil erhält knapp 19 Prozent des Wertes der Bauten und Grundstücke, Stäfa knapp 44 Prozent. Das entspricht rund 2,1 Millionen beziehungsweise gut 5 Millionen Franken. Die Gemeinde Stäfa wiederum übernimmt die Leitung, die vom Seewasserwerk nach Stäfa führt, und zahlt die Nachbardörfer ihrerseits aus. 

Was aber geschieht, wenn sich am 25. September die Stimmberechtigten einer Gemeinde dagegen aussprechen, das Seewasserwerk in die alleinige Obhut von Männedorf zu geben? Dann wird dies doch vollzogen - gemäss den Statuten des Zweckverbands reicht ein Mehrheitsbeschluss, also ein Ja in zwei Gemeinden. Die dritte Gemeinde bekommt dann ab Neujahr kein Wasser mehr.

Donnerstag, 28. Juli 2022

Woher kommt unser Trinkwasser?

Viele wissen vielleicht nicht einmal, woher unser Trinkwasser kommt; Hauptsache, es fliesst aus dem Wasserhahn, wenn man es benötigt. In Männedorf, Stäfa und Ötwil beispielsweise stammt ein grosser Teil des Trinkwassers aus dem Zürichsee. In Ötwil wird es ergänzt durch Grundwasser, in den anderen beiden Gemeinden mit Goldinger Quellwasser.

Das Seewasser wird bei der Pfrunderhaab dem See entnommen und aufbereitet. Das Seewasserwerk gehört einem Zweckverband, dem die drei Gemeinden Männedorf, Ötwil und Stäfa angehören. Nun müssen die drei Nachbargemeinden wegen der Revision Gemeindegesetzes ihre Versorgung mit Trinkwasser neu organisieren - zumindest jenen Teil, der durch das Seewasserwerk in Männedorf aufbereitet wird. Die Stimmberechtigten entscheiden am 25. September an der Urne über eine Neuorganisation des Werks.

Das neue Gemeindegesetz sieht für Zweckverbände wie das Seewasserwerk eine Reihe zusätzlicher Bestimmungen vor. Zum Beispiel müssen sie nun einen eigenen Haushalt mitsamt Bilanz führen. Die Strukturen werden so noch komplizierter, als sie ohnehin schon waren. Die drei Gemeinden haben in den vergangenen Jahren die verschiedenen Möglichkeiten vertieft geprüft. Sie möchten in erster Linie eine einfache Lösung.

Männedorf soll das Seewasserwerk übernehmen und auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko führen; Stäfa und Ötwil schliessen mit Männedorf einen Anschlussvertrag ab, der uns eine Mindestabnahme an Wasser garantiert und so das Risiko mindert aber auch den beiden Nachbargemeinden über Jahre die Lieferung von Wasser zu fairen Konditionen garantiert - auch wenn sie weiterhin wachsen.

Freitag, 3. Juni 2022

Maurizio Denaro in die Schulpflege Männedorf

Zielstrebig | Motiviert | Vielseitig Interessiert | Lösungsorientiert

Für eine Schule, die zu beneiden ist.


Wer bin ich?

Geboren 1974 in Zürich, verheiratet, Vater von zwei schulpflichtigen Töchtern (9 und 13) und seit 2009 in Männedorf wohnhaft. Dipl. Betriebswirtschafter mit Masterabschluss in Banking and Finance. Seit über 18 Jahren in der Finanzindustrie tätig mit langjähriger Führungserfahrung, jedoch auch ein Flair für Handwerkliches aufgrund meiner technischen Grundausbildung. Vorstandsmitglied der Pensionskasse meines aktuellen Arbeitsgebers. 

2015 bis 2017 Vereinspräsident der Spielgruppe Bärliburg in Männedorf mit erfolgreichem Turnaround aus den roten Zahlen. Ich bin eine zielstrebige, lösungsorientierte und motivierte Person, die vielseitig interessiert ist, gerne etwas Neues anpackt und dies dann auch zu Ende bringt. 

 

Was ist meine Motivation als Kandidat für die Schulpflege anzutreten?

Schon lange begleitet mich der Gedanke, ein aktives Amt in der Gemeinde Männedorf zu übernehmen und einen Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft zu leisten. Dabei stand für mich ein Amt in der Schulpflege Männedorf schon immer an oberster Stelle. Für mich ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen und dieser zweite Wahlgang gibt mir die nötige Chance, mich als Kandidat für die Schulpflege zur Verfügung zu stellen. Dabei werde ich von Susan Pestalozzi Clement unterstützt (wiedergewählte Schulpflegerin). Mit ihr durfte ich bereits drei Jahre im Vorstand der Spielgruppe Bärliburg erfolgreich zusammenarbeiten.

Ich bin motiviert und bestrebt, mit den verschiedensten Interessengruppen wie Eltern, Lehrerschaft oder Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Männedorf in den Dialog zu treten, um bestmögliche und zielführende Lösungen zu erarbeiten. 

 

Was sind meine Kernbotschaften bzw. für was würde ich mich in der Schulpflege einsetzen?

  • Das wichtigste Gut der Schule sind die Lehrpersonen, deshalb zieht Männedorf die besten an und hält diese langfristig.

  • Eine zeitgemässe, moderne Infrastruktur ist Voraussetzung für ein gutes Lehr- und Lernklima, deshalb investiert Männedorf kontinuierlich in diese.

  • Das wichtigste Ziel der Schule ist die berufliche und soziale Vorbereitung fürs Leben. Die Schule Männedorf fördert Wissen, Sozialkompetenzen und Selbstbewusstsein ihrer Schüler.

     


„In Maurizio erkenne ich mich als ehemaliger Schulpfleger selber wieder – als junger Vater, hochmotiviert, im Wissen um die Skills der Arbeitswelt. Und mit der nötigen Distanz zum Alltag.“

Lorenz Schmid, alt Kantonsrat


„Ich habe Maurizio im Vorstand bei der Spielgruppe Bärliburg als herausragenden Teamplayer kennengelernt. Eine integere Persönlichkeit, welche Interesse, Motivation und Engagement mitbringt.“

Susan Pestalozzi Clement, Schulpflegerin


Die Jugend ist unsere Zukunft. Genau diese Überzeugung, ja sogar Passion, spüre ich bei Maurizio. Sie motiviert ihn, Männedorfs Schule mitzugestalten und ihre Interessen in der Gemeinde einzubringen.“

Barbara Schmid-Federer, ehemalige Nationalrätin

Sonntag, 27. März 2022

Kommen Sie mit uns ins Gespräch

Wir, die drei Kandidaten der Mitte stehen Ihnen am Frühlingsmarkt am Samstag, 2. April 2022 auf dem Mittelwiesplatz und am Leuemärt Red und Antwort.

Susan Pestalozzi Clement
Schulpflege-Kandidatin (bisher)

Thomas Odermatt
Schulpräsident-Kandidat (bisher)

Etienne Ruedin
Rechnungsprüfungskommission

Montag, 7. März 2022

Nachhaken, bis die beste Lösung auf dem Tisch ist

) In einer anderen Gemeinde war ich elf Jahre in der RPK und als deren Delegierter in der Baukommission. Dort habe ich immer wieder hartnäckig nach Varianten und den Gesamtkosten gefragt. 

) Daraus ergaben sich Verbesserungen oder Einsparungen. Einmal konnte dank meinen Fragen rund 5% günstiger gebaut werden.

) In der Sozialbehörde Männedorf habe ich mich während 4 Jahren gegen Personalaufstockungen gewehrt, solange es auch dank internen Reorganisationen ging.

) Mein Ansatz ist: Gleichwertiges zu einem günstigeren Preis oder fürs gleiche Geld mehr bekommen. Dabei können ökonomische und ökologische Aspekte oft Hand in Hand gehen. 

) So waren die Kosten für ein zweites Wasserrohr in meinem Haus vernachlässigbar. Die Nutzung von Regenwasser für die Toilettenspülung reduziert die Trinkwasserrechnung und Meteorwassergebühr jedoch deutlich. 

Wählen Sie am 15. Mai mich, Etienne Ruedin in die RPK!

 

Hier zu allen Kandidaten der Mitte...

Freitag, 25. Februar 2022

Krieg gegen die Ukraine: Appell der Mitte an den Bundesrat

Fordern Sie gemeinsam mit uns den Bundesrat auf, sich solidarisch zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen 

Liebe Schweizerinnen und Schweizer 

Wir haben wieder Krieg in Europa. Was bis vor kurzem noch undenkbar war, ist leider bittere Realität geworden. Die Situation in der Ukraine macht mich fassungslos und führt uns allen vor Augen, wie verletzlich Europa ist. 

Wir erwarten jetzt vom Bundesrat, dass er sich darauf vorbereitet, den Menschen, die aus der Ukraine fliehen müssen, schnell und wirksam zu helfen. Es ist unverständlich, wie zögerlich und ratlos sich der Bundesrat bis jetzt in dieser Krise zeigt. 

Die Schweiz hat eine historische Verpflichtung, sich mit aller Kraft für die Unterstützung der Bevölkerung in der Ukraine stark zu machen. Helfen Sie uns dabei, den Bundesrat daran zu erinnern, seine Verantwortung zu übernehmen. Unterschreiben Sie unseren Appell

  • Wir wollen, dass der Bundesrat zusammen mit der europäischen Gemeinschaft handelt, um die Menschen, die in der Ukraine an Leib und Leben gefährdet sind, in Sicherheit zu bringen. 

  • Wir wollen, dass die Schweiz koordiniert mit allen europäischen Ländern den Menschen aus der Ukraine schnell und wirksam Schutz und solidarische Aufnahme gewährt. 

  • Wir wollen, dass der Bundesrat den Druck auf Russland erhöht, indem sich die Schweiz den EU-Sanktionen gegen Russland möglichst rasch anschliesst. Die Schweiz darf nicht der europäische Businesshub für Russlands Krieg werden. 

Ich danke Ihnen, wenn Sie unseren Appell an den Bundesrat unterzeichnen, damit die Schweiz sich in dieser menschlichen Katastrophe solidarisch zeigt und Verantwortung übernimmt. 
 

Gerhard Pfister 

Parteipräsident Die Mitte Schweiz

 

 Hier Appell unterschreiben