Donnerstag, 11. März 2021
Dienstag, 5. Januar 2021
Politik mit Impulsen aus der Mitte befruchten Männedorf
Der Wechsel zur Mitte bietet uns Chancen. Hinter dem Fähnchen mögen sich durchaus mehr Personen sammeln als hinter der Christlichen Volkspartei, die für viele noch die Nachfolgepartei der katholisch-konservativen Partei war und dies obwohl heute eine grosse Anzahl von Reformierten und anderen Konfessionen in die Partei eingetreten sind. Die Mitte ist einerseits eine Verabschiedung von dieser Wahrnehmung und andererseits entspricht Die Mitte viel mehr der Realität. Die CVP hat sich in den vergangenen Jahren vom Katholizismus emanzipiert und ist offener geworden und repräsentiert viel mehr die Mitte. Wenn die CVP noch vorgibt, Die Mitte sei eine «bürgerliche» Partei, ist die Realität schon weiter. Die «Bürgerlichen» SVP und FDP politisieren klar rechts von der Mitte, wo bei die CVP in den letzten Jahren schon deutlich erkennbar die sozial-liberale Mitte repräsentierte und so auch von den Wählerinnen und Wählern wahrgenommen wurde.
Für mich stellt diese Veränderung auch eine Veränderung unseres Staatsverständnisses dar. Man hat sich vom Verständnis des 19. Jahrhunderts verabschiedet, die Veränderung des 20 Jahrhunderts in sich aufgenommen und die Basis für neue Veränderungen im 21. Jahrhundert geschaffen. Es hat mich beeindruckt, wie es der CVP gelungen ist, in kurzen und effizienten Schritten diese Veränderungen im Auftritt in die Tat um zu setzen. Für mich ist dies auch der Ausdruck einer guten Führungsarbeit durch Gerhard Pfister. Ob man jetzt mit all seinen Äusserungen einverstanden ist oder nicht,bleibe dahingestellt, aber Hut ab, hier hat er hervorragende Führungsarbeit geleistet. Was aus dieser Änderung wird, das muss die neue Partei realisieren. Die Zeit steht nicht still und wir müssen uns mit den Veränderungen in der Zeit auseinandersetzen. Corona ist nur ein Aspekt. Die Klimaveränderungen und die Veränderungen in der Arbeitswelt machen wir mehr Sorgen, aber die Geschichte zeigt, dass die Menschen schon immer mit Fantasie und Geschick - und einige auch mit Weitblick - reagieren und immer wieder Lösungen finden. Also kein Grund, den Kopf in die Erde zu stecken und in Erstarrung das Ende der Geschichte zu erwarten. Die Zukunft wird uns mit zahllosen Anforderungen auf Trab halten und das Leben wird spannend sein wie eh und je. Wir alle können an diesen spannenden Veränderungen teilnehmen und unsere Fähigkeiten einbringen. Wir hoffen, wir sehen Euch alle in diesem Jahr vereint in der Mitte und wir freuen uns mit Euch die Anforderungen der Zeit gemeinsam zu bewältigen und die Politik mit Impulsen aus der Mitte zu befruchten. Die Mitte ist sehr oft eine Position der Vernunft und auch eine Absage an einseitige Haltungen. Die Gesellschaft wird aus der Mitte heraus zusammengehalten.Sie erhalten am Wochenende - so die Post will - die Neujahrskarte der CVP mit dem Wandel zur Mitte und wir hoffen, dass Ihr Euch mit uns über den Wandel freut.
So wünschen wir Euch eine gute Gesundheit, viel Glück und Erfolg und auch Lebensfreude!
CVP Männedorf, im Januar 2021
Lorenz und Rolf
Montag, 12. November 2018
CVP Männedorf gratuliert CVP Mönchaltdorf
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Donnerstag, 1. November 2018
Nein zu Abschottung und Diskrimierung
Die Schweiz ist selbstbestimmter ohne die "Selbstbestimmungsinitiative". In diesem Kurzfilm werden wichtige Verträge angesprochen, die unsere guten Beziehungen zu Europa und der Welt regeln.
- Die Initiative gefährdet nicht nur die Abkommen mit der EU, sondern auch andere rund 600 internationale Verträge, die für den Erfolg unserer Wirtschaft ausschlaggebend sind.
- Als Exportnation sind wir auf stabile wirtschaftspolitische Beziehungen zu unseren Nachbarn angewiesen. Andere Länder schätzen die Schweizer Verlässlichkeit. Wer mit uns Verträge schliesst, soll sich auch weiterhin auf uns verlassen können. Denn nur so sind wir ein glaubwürdiger und verlässlicher Vertragspartner.
- Mit der Initative werden unsere Rechte geschwächt. Die Schweiz müsste den Europarat verlassen.
Mittwoch, 3. Oktober 2018
CVP bringt Lösung gegen die Prämienfalle - kantonal und national
"Die Kantone stehlen sich bei der Prämienverbilligung davon. Das ist ein Rückzug aus der sozialpolitischen Verantwortung", sagte CVP-Nationalrat Philipp Kutter.
Donnerstag, 3. Mai 2018
Schmid-Federer tritt zurück
Nein, keinesfalls! Die 11 Jahre im Nationalrat waren eine bereichernde Zeit. Nun möchte ich mich ausserhalb der Politik auf mein soziales Engagement für Menschen in Not konzentrieren. Ich bewerbe mich am 30. Juni um einen Sitz im Rotkreuzrat, nachdem ich bereits seit 2011 Präsidentin des Zürcher Kantonalverbands bin. Insofern trete ich zum richtigen Zeitpunkt zurück – umso mehr, als die Zürcher CVP festgelegt hat, dass ihre Vertreterinnen und Vertreter in Bern nicht länger als drei Legislaturen bleiben sollen. Von Flucht kann also keine Rede sein.
Trotzdem bringen Sie Ihre Partei damit in Schwierigkeiten: Im Kanton Zürich tritt auch Kathy Riklin 2019 nicht mehr an. Die CVP könnte beide Zürcher Sitze im Nationalrat verlieren.
Ich gehe über ein Jahr vor den nationalen Wahlen, damit sich mein Nachfolger Philipp Kutter etablieren und 2019 als Bisheriger antreten kann. Ich zweifle nicht daran, dass er als bekannter Politiker erfolgreich sein wird. Ob es der CVP gelingen wird, den zweiten Sitz zu halten, ist schwierig abzuschätzen. Wenn sich die Partei als urbane liberal-soziale Kraft positioniert, wird ihr dieser Sitz nicht zu nehmen sein. Im Kanton Genf hat die CVP bei den Kantonsratswahlen vor einem Monat bewiesen, dass mit einer solchen Politik Sitzgewinne möglich sind.
Der CVP drohen bei den Wahlen 2019 Sitzverluste in existenziellem Ausmass. Müsste sie in anderen Kantonen auch auf den liberal-sozialen Kurs setzen?
Es liegt an der nationalen Parteileitung, Sitzverluste bei den Wahlen 2019 zu verhindern. Die CVP ist eine Volkspartei. Sie hatte schon immer zwei Flügel – das war lange ihr Erfolgsrezept. Diese Unterschiede, die historisch im Zusammenschluss von CSP und CVP begründet liegen, habe ich in den Kantonen immer als Chance und nicht als Defizit gesehen.
Parteichef Gerhard Pfister tut das Gegenteil: Er führt die CVP zurück auf einen stramm konservativen Kurs. Ein Fehler?
Auch wenn ich Gerhard Pfister persönlich gut mag: Ich verheimliche nicht, dass mir der heutige Kurs der CVP das politische Leben erschwert. Anfang der 2000er-Jahre war die liberal-soziale Ausrichtung offizielles Parteiprogramm. Die heutige Parteispitze will jedoch primär in den Stammlanden Wähler zurückholen und hat dazu einen konservativ-bürgerlichen Weg eingeschlagen, mit dem ich mich kaum identifizieren kann.
Der Erfolg der neuen Strategie bleibt bisher aus. Die CVP hat seit den letzten Wahlen in den Kantonen dramatisch verloren.
Ich bin überzeugt, dass in den urbanen Regionen ein Wählerpotenzial brachliegt, das eine liberal-sozial ausgerichtete CVP abholen könnte – und damit Wähleranteile gewinnen. Es ist ein strategischer Entscheid, wie die Parteileitung mit diesem Potenzial umgeht. Mit dem aktuellen Kurs wird dies meines Erachtens nicht gelingen. Ich bin überzeugt, dass wir bei den nächsten Wahlen gewinnen könnten, wenn der liberal-soziale Flügel stärker miteinbezogen würde.
In den Städten ist in der Mitte aber die GLP stark. Braucht es dort die CVP überhaupt noch?
Die Zürcher CVP hat 2007 mit ihrem Wahlerfolg bewiesen, dass in städtischen Regionen ein Bedürfnis nach einer Politik da ist, die liberale mit sozialen Grundwerten verbindet. Nach einer Politik also, welche die Eigenverantwortung und den solidarischen Einsatz für Benachteiligte verbindet. Gerade bei finanzpolitischen Fragen darf der Mensch nicht zu kurz kommen. Die GLP ist tendenziell grüner und weniger sozial unterwegs.
Die neue innerparteiliche Gruppierung, die Christlichsoziale Vereinigung (CSV), könnte dieses Wählerpotenzial abholen.
Ich werde die CSV sicher unterstützend begleiten und finde es grossartig, dass sie durch die Initiative der Parteileitung entstanden ist. Diese Unterstützung werde ich selbstverständlich auch ausserhalb des Nationalrats leisten, unabhängig von meinem Rücktrittsentscheid. CVP und CSV werden voneinander profitieren können.
Mit einer islamkritischen Leitkulturdebatte will Pfister wieder Wähler gewinnen. Welche Rolle muss die Religion heute in der CVP spielen?«Polarisierung und Populismus gehen Hand in Hand und sind zurzeit ein weltweites Phänomen.»
Die Werte der Christdemokratie in ganz Europa leiten sich aus der christlichen Soziallehre ab. Die Achtung des Menschen steht dabei im Zentrum, was im Grundsatz auf alle Konfessionen und Religionen zutrifft. Deshalb haben wir in Zürich auch viele Mitglieder, die keiner Konfession oder einer anderen Religion angehören.
Die christliche Religion zu betonen, ist also der falsche Weg?
Heute fühlen sich parteiintern viele Muslime verunsichert. Vor bald 20 Jahren wollte sich die CVP vom katholisch-konservativen Image lösen, um die Menschen als moderne Kraft der Mitte unabhängig von ihrer Religion anzusprechen. Dies halte ich für den richtigen Weg, der gerade in einer globalisierten Welt weiter verfolgt werden sollte.
In kaum einer Partei wird so leidenschaftlich gestritten wie in der CVP. Die Flügelkämpfe machen diese Partei doch auch aus.
Natürlich, das macht eine Zentrumspartei aus: Wir legen an Argumenten zu, wenn wir unsere Differenzen hart ausdiskutieren. Das ist eine Bereicherung. In der Politik entscheidet letztlich immer die Mitte. Dort muss der Kompromiss gefunden werden. Umso wichtiger ist es, dass beiden Flügeln Sorge getragen wird. Ich bin ein grosser Fan der christdemokratischen Bewegung, die in Europa die soziale Marktwirtschaft etabliert hat. Es braucht auch in der Schweiz dieses politische Bindeglied zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
Und trotzdem verliert die Mitte immer mehr Wähler.
Polarisierung und Populismus gehen Hand in Hand und sind zurzeit ein weltweites Phänomen. Ich bin jedoch überzeugt, dass der Wert des konstruktiven Diskurses wieder mehr erkannt werden wird, da Tendenzen zu den politischen Extremen noch nie Erfolg gebracht haben. Gerade in unserem direktdemokratischen System sind der Polarisierung Grenzen gesetzt. Die Mitte wird eines Tages wieder stärker werden – sofern sie sich auf ihre interne Vielfalt zurückbesinnt.
Sie sind eine Vertreterin der CVP-Frauen. Deren Präsidentin Babette Sigg beklagte unlängst, die Frauen würden heute in der Partei zu wenig gehört. Frustriert Sie das ebenfalls?
Die CVP-Frauen sind traditionell progressiver als die Männer in der Partei. Die Frauensektion befürwortet zum Beispiel eine Nachregistrierungspflicht von Waffen, die vor 2008 erworben wurden. Den Frauen ist auch eingefahren, dass ausgerechnet CVP-Ständeräte im März die Lohngleichheitsvorlage zurückgewiesen haben. Wichtig ist, dass die CVP-Frauen weiterhin ihre eigenständigen Positionen vertreten dürfen. Gerade in der Familienpolitik haben sie seit Jahren erfolgreich Lösungen zuhanden der Gesamtpartei erarbeitet.
Sie begründen Ihren Rücktritt auch mit dem Rechtsrutsch im Parlament. Es treffe zunehmend Entscheidungen, die Ihren Überzeugungen zuwiderlaufen. Zum Beispiel?
Bei all den Sparvorlagen vergessen die bürgerlichen Parteien heute oftmals die Menschen, die davon betroffen sind. Viele können sich zum Beispiel nicht mehr vorstellen, wie Betroffene mit ihren Ergänzungsleistungen zu leben haben. Da nehme ich mich nicht aus. Oder dann die Pläne, dass Lehrpersonen Kinder von Sans-Papiers anzeigen sollen. Kinder können nichts dafür, wenn ihre Eltern keine gültigen Papiere haben. Es bereitet mir auch Sorgen, dass im Parlament Stimmen salonfähig geworden sind, welche die Todesstrafe fordern. Ich bin überzeugt, in der jetzigen Situation ausserhalb des Parlaments mehr bewirken zu können.
Trotz der Widerstände: Was bleibt Ihnen in guter Erinnerung?
Da gibt es viel! Die politische Knochenarbeit im Hintergrund etwa, in der ich Mehrheiten für meine Überzeugungen fand. Oder die Freundschaften, die ich über Parteigrenzen hinweg geschlossen habe. Und schliesslich, dass ich beispielsweise bei der Cyberkriminalität und beim Schutz von Kindern, die ihre Eltern pflegen müssen, politische Pionierarbeit geleistet habe.
Umfrage
Würde die CVP mit einem sozialliberalen Kurs bei den Wählern besser fahren?
- Ja, damit hätte die Partei bessere Karten 64.9%
- Nein, Pfister macht das einzig Richtige 35.1%
2369 Stimmen
Donnerstag, 20. Oktober 2016
CVP kämpft in Sachen Hassprediger gegen Windmühlen
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| (Illustration: Götz Wiedenroth) |
Der Vorstoss wurde vom Bund abgelehnt. Im Juli nahm die Baselbieter CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter die Finanzierung der Basler Faysal-Moschee ins Visier. Ruth Humbel verlangt nun erneut, dass Bund und Kantone in dieser Angelegenheit Verantwortung übernehmen.
Hasspredigten und die Radikalisierung Einzelner ist nicht nur angesichts der gefährdeten Sicherheit in der Schweiz, sondern auch im Hinblick auf die integrierten Muslime in der Schweiz zu verhindern. So wird im Artikel des Bundes dann auch der Imam der Zuger Fatih-Moschee genannt, der sich beschwert, dass die radikalen Moscheen dem Islam und seinem Ansehen Schaden zufüge: „Hier wird die Religion missbraucht, um politische Ziele zu erreichen und Gewalt zu säen. Das darf nicht geduldet werden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.
«Der Bundesrat zeigt eigentlich nur auf, dass man über die Finanzflüsse nicht viel weiss», kommentiert Nationalrätin Humbel. «Das zeigt uns: Es besteht Handlungsbedarf.» Dies betreffe etwa auch die Integrationsvereinbarungen, welche Imame in Basel-Stadt unterschreiben müssen, worin sie sich verpflichten, sich an die hiesigen Werte zu halten. «Solche Vereinbarungen sind offensichtlich nur Papiertiger, wen ein Vater seine Söhne gleichzeitig dazu anhält, Frauen die Hand nicht zu reichen», findet Humbel. «Das zeigt keine Spur von Integration.» Die CVP kündigt denn auch weitere Vorstösse an. Die Christdemokraten wollen auf keinen Fall locker lassen.
Sonntag, 8. Mai 2016
Beerdigung Paul Eisenring
Die Beerdigung findet am Dienstag, 10. Mai in Erlenbach statt. Abdankung um 11:00 in der katholischen Kirche St. Agnes, Erlenbach.
Mittwoch, 4. Mai 2016
Alpenschutz weiterhin wichtig
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| Für Güter die Bahn |
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| Kostengünstig, moderat, sinnvoll |
Mittwoch, 20. April 2016
Gerhard Pfister neuer Präsident der CVP Schweiz
Das Portrait des romanischen Fernsehens ist auf deutsch (sic!).
Mittwoch, 17. Juni 2015
Gerhard Pfister bei Roger Schawinski
Dienstag, 17. Juni 2014
Doris Leuthard zu Gast bei Roger Schawinski
Donnerstag, 12. April 2012
12. April 1912 — 12. April 2012: 100 Jahre CVP Schweiz
Am 12. April 1912 schlossen sich die Kantonalparteien der heutigen CVP zu einer Landespartei zusammen. Mit dabei auch die 1906 gegründete Christlichsoziale Partei des Kantons Zürich, die 1928 eine Sektion in Männedorf gründete. Die Landespartei hiess 1912 Schweizerische Konservative Volkspartei (KVP).
Auf drängen der urbanen Sektionen – unter anderem aus dem Kanton Zürich – änderte sie 1957 den Namen in Konservativ-Christlichsoziale Volkspartei (KCV). 1970 schlussendlich wurde der Name Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) demjenigen einer Schweizerischen Volkspartei vorgezogen.
Die CVP Männedorf schaut auf eine lange Geschichte zurück und in ihrem Familienalbum trifft man auch illustre Personen, wie Bauernführer Josef Leu.
Montag, 10. Oktober 2011
Freitag, 19. Mai 2006
Mehr Selbstbewusstsein zeigen
Einmal mehr bietet sich hier die Gelegenheit, „Verkehr“ als Ganzes mit unseren europäischen Nachbarn zu thematisieren. Fragen über Schwerverkehr und Flugverkehr gehören nun einmal gemeinsam diskutiert. Bezüglich des Flugverkehrs mussten wir schmerzlich feststellen, dass wir gegenüber unseren deutschen Nachbarn in der Position der Schwäche sind. Bezüglich des Schwerverkehrs sind wir in der Position der Stärke. Jeder Politiker, jede Politikerin weiss, dass eine solche Konstellation eine Chance ist. Diese gilt es nun endlich zu packen.
Lange genug haben die Verantwortlichen in Bern wie das Kaninchen auf die Schlange gestarrt und einigermassen hilflos geduldet, dass uns die Deutschen unsägliche An- und Abflugverfahren über dicht besiedeltes Gebiet aufzwangen. Es ist höchste Zeit, Selbstbewusstsein an den Tag zu legen und das Flughafendossier mit anderen Verkehrsfragen zu verknüpfen. Nur so kann ein Geben und Nehmen entstehen. Und nur so kann eine Lösung gefunden werden. Willfährigkeit gegenüber der EU oder Deutschland würde im Heimatkanton unseres Verkehrministers nur verständnisloses Kopfschütteln auslösen.
von Kantonsrat Lorenz Schmid (cvp.), Männedorf














