Mittwoch, 12. August 2020

Gute Gründe für Anschluss der Gemeindepolizei Männedorf

Der Anschluss der Gemeindepolizei Männedorf an die Gemeindepolizei Meilen ist das letzte Puzzleteil, um das Thema öffentliche Sicherheit im Männedorf in Meilen zu bündeln.

In Rahmen einer Professionalisierung führt Männedorf im Gegenzug für mehrere Gemeinden das Zivilstandsamt und das Betreibungsamt. Also haben wir auch hier ein klassische Beispiel für „Economy of Scale“. Per 1.1.2019 wurden die Aufgaben des Zivilschutzes und des Katastabes, nach einer Abstimmung mit 95% Zustimmung, an Meilen delegiert.

Per 1.1.2021 werden wir auch die Seerettungsdienste von Meilen her beziehen und nicht mehr von Wädenswil. Daher hoffe ich sehr, dass die Gemeindeversammlung zum Themas Auslagerung der Gemeindepolizei eine Empfehlung zur Annahme am 27 September 2020 abgibt. Damit die gemeindepolizeilichen Aufgaben ebenfalls per 01.01.2021 an Meilen übergeben werden können.

Mit unserer Strategie der Konzentration der Sicherheitsaufgaben in Meilen möchten wir das Bestehen der Gemeindepolizeien für die nächsten Jahre festigen. Mit einem etwas grösseren Korps (Männedorf 5 Polizisten) von 16 Polizeiangehörigen können Stellvertretungen besser gewährleistet werden, Anlässe, auch vor allem die über ein Wochenende wie Chilbis, Ausstellungen ( Gewerbemesse), Partys am See und auch „polizeiliche Brennpunkte“ besser begleitet werden.

Gemeindeübergreifende Koordinationen von Einsatzplänen fallen weg, da sie für die vier Gemeinden Meilen, Erlenbach, Herrliberg und Männedorf gemeinsam erstellt werden.

Die polizeidienstliche Versorgung wird sich nicht ändern. Wir werden, wie auch jetzt schon Patrouillen(Auto/zu Fuss) und Kontrollen des rollenden und stehenden Verkehrs haben.

In der kritischen Dämmerungszeit wird Einbruchprävention betrieben etc.

Und was den Polizeiposten Männedorf anbelangt. Klar wurde dieser frequentiert, aber nur von Personen die gut zu Fuss sind.

Bei einem Telefonanruf bei der Polizei spielt es keine Rolle, ob ich in Männedorf oder Meilen anrufe. Kommt noch dazu, dass der Posten in Meilen auch wirklich zu den publizierten Zeiten geöffnet hat, was wir in Männedorf nicht immer gewährleisten können.

Und falls es sich nicht anders lösen lässt, kann im Gemeindehaus Männedorf (das mit dem Bus gut erreichbar ist) auch ein Termin mit einem Polizisten vor Ort vereinbart werden.

Das Fundbüro befindet sind neu dann im Gemeindehaus Männedorf und auch die Waffenerwerbsscheine werden dort behandelt.

Für mich sind dies nur Vorteile in Anbetracht eines sehr schlecht zugänglichen Polizeipostens in Männedorf und mit der Aussicht, dass sich für die Bevölkerung spürbar nichts ändert.

Daniela Halder, Gemeinderätin CVP Männedorf

Dienstag, 9. Juni 2020

Kaderärzten die Boni kürzen

Im Normalfall hinkt die Politik dem Tagesgeschehen hinterher. Am Montag war es im Kantonsrat in der Messehalle in Oerlikon aber für einmal anders. Eine vor zwei Jahren eingereichte Motion von CVP, GLP und SP, die auf Boni und Honorare von Ärzten abzielt, hat durch die Ereignisse der letzten Wochen plötzlich Aktualität erlangt, schreibt die Neue Zürcher Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe.

In einer Motion fordert Lorenz Schmid, CVP Männedorf, dass «mengenabhängige Honorar- und Bonusvereinbarungen nicht oder nur noch stark beschränkt möglich sind». 

Der Vorstoss habe absolut nichts mit den aktuellen Vorkommnissen am Universitätsspital zu tun, er ziele auf die steigenden Gesundheitskosten ab. «Mengenabhängige Boni sind ein Unding», sagte Lorenz Schmid heute Morgen im Kantonsrat. Sie führten dazu, dass auch Eingriffe gemacht würden, die aus medizinischer Sicht nicht zwingend nötig seien. Unter stützt wurde Lorenz Schmid von Mitunterzeichnern aus untershiedlichen Parteien.

Montag, 27. April 2020

Richtiges Maskentragen will gelernt sein

Sollen Hygienemasken nur durch die Grossverteiler verkauft werden? Der Männedorfer CVP-Kantonsrat Lorenz Schmid meint nein, «richtiges Maskentragen» will durchaus gelernt sein.


Kantonsrat Lorenz Schmid im Gespräch mit Claudia Steinmann auf dem Zürcher Lokalsender Tele Z über Quarantänen und Ausgegrenztsein.

Donnerstag, 12. März 2020

Schulschliessungen sind der falsche Weg

In Italien und in China liegen die Leute im Spital, in Örlikon ist ein Kind an der chinesischen Virenkrankheit erkrankt. Wie soll weiter vorgegangen werden? Das Winterthurer Lokalfernsehen TeleTop ist der Frage nachgegangen. Zu Wort kommen neben Vertreter der Schule und der Politik der Männedorfer Apotheker und Gesundheitsfachmann Lorenz Schmid.

Zum heutigen Zeitpunkt sei eine Schulschliessung in Örlikon der falsche Weg, erklärt Dr. Lorenz Schmid in der Sendung. Der CVP-Kantonsrat vertritt die Ansicht, dass auch Schüler lernen müssten, mit einer Epidemie umzugehen. Hingegen sei eine Schulschliessung eine mögliche Massnahme, sollte sich die Situation ähnlich wie in Italien dramatisch verschlechtern, erklärt der Männedorfer Politiker.

Sonntag, 2. Februar 2020

Vernünftige Lösungen für abgewiesenen Asylbewerber

Im Kulturhaus Helferei diskutieren Flüchtlinge, Fachpersonen und Politiker über den Alltag der 700 abgewiesenen Asylbewerber im Kanton. Die sogenannten Sans-Papiers wollen nicht ausreisen, erleben dann aber hier einen mehrjährigen Dauerstress: die Angst vor Strafen, Gefängnis oder Ausschaffung. In einige Länder ist jedoch eine forcierte Rückkehr gar nicht möglich. Es werden vernünftige, pragmatische Lösungen für diese schwierige Situation vorgeschlagen und debattiert.

Es diskutieren u.a.: Pfarrerin Verena Mühlethaler St. Jakob; Nationalrat Balthasar Glättli; Kantonsrat Dr. Lorenz Schmid; Prof. Walter Leimgruber, Präsident der Eidgenössischen Migrationskommission.

Datum: 10. Februar
Zeit: 17:00 bis 20:15
Website: www.ncbi.ch/unsere-stimmen 
Ort: Helferei, Zürich

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Gemeindeversammlung: JA zu einem Hauch von Grosszügigkeit - JA zur Jubiläums-Dividende

Am kommenden Montag, 16. Dezember 2019 wird an der Gemeindeversammlung über einen Antrag der CVP Männedorf zur Jubiläums-Dividende der ZKB abgestimmt.

Unter der Federführung von Lorenz Schmid hat die CVP einen Antrag an die Gemeindeversammlung erarbeitet. Die ZKB feiert ihren 150. Geburtstag und offeriert dazu einen Sonderbonus von Fr. 34.- pro Einwohner, was für Männedorf einen Betrag von Fr. 370 000.- ergibt.

Die ZKB fordert die Gemeinden auf, diesen Bonus so einzusetzen, dass für die Bürgerinnen und Bürger ein aussergewöhnlicher Nutzen entsteht.

Dieser Nutzen entsteht nicht, wenn man das Geld im normalen Budget verschwinden lässt. Die CVP ist der Ansicht, dass genau nach dem Vorschlag der ZKB ein besonderer Nutzen für die Einwohner von Männedorf entstehen soll. Kantonsrat Lorenz Schmid wird an der Gemeindeversammlung vorschlagen, dass das Geld so eingesetzt werden soll, dass zwischen den Menschen in Männedorf an speziell organisierten Anlässen eine bessere Vernetzung erreicht werden soll. Dazu soll ein Ideen-Wettbewerb die richtigen Vorschläge bringen. Wir haben bereits beim Verkehrsverein und beim Fischotter an die Tür geklopft und mit dem Gemeindeschreiber die rechtlichen Aspekte abgesprochen. Wir sind zuversichtlich, dass wir nicht in der Kälte stehen gelassen werden und haben berechtigte Hoffnung, dass wir von allen Seiten unterstützt werden.

Wir vertreten die Ansicht, dass der Gemeinderat seit etlichen Jahren sehr kostenbewusst und mit einer grossen Disziplin Jahr für Jahr ein enggeschnürtes Budget-Paket zusammenstellt. Aber ab und zu erwartet der Bürger, dass er einen Hauch von Grosszügigkeit erlebt, dass er auch das Gefühl hat, das Gemeinwesen spürt, dass es da noch Bürgerinnen und Bürger gibt, die in Männedorf leben und nicht nur verwaltet werden wollen.

Kommt an die Gemeindeversammlung, macht mit, helft uns, dass wir Männedorf wieder einmal spüren und erleben!

Wir freuen uns in jedem Falle auf eine Beige von guten Ideen, von Rückmeldungen und Initiativen. Männedorf kann, darf und soll sich bewegen.

Dienstag, 10. Dezember 2019

Nachhaltiger Einsatz der ZKB-Dividende

Wie viele Gemeinden im Kanton zählen auch wir Seegemeinden zu den «Schlafgemeinden», was fürviele Alteingesessene einem Schimpfwort gleichkommt. Immer mehr Bewohner sind jedoch kaum lokal verwurzelt, kennen weder die Eigenheiten ihrer Wohngemeinde, noch deren Bevölkerung, und sie besuchen selten oder nie Gemeindeversammlungen. Die lokalen Zeitungen erreichen immer weniger Leser, Restaurants schliessen, lokale Vereine bemühen sich um Neumitglieder, und alle vier Jahre suchen die politischen Parteien nach «Freiwilligen», die sich für schlecht bezahlte Behördenarbeit zur Verfügung stellen.

Es mangelt an Identifikation mit der Wohngemeinde. Das Gefühl «Heimat» oder «zu Hause sein» schwindet. Der Pessimist mag diese Entwicklung dem Megatrend der «Anonymisierung» zuschreiben. Des Schreibers Absicht ist es aber, sich diesem Trend zu widersetzen und die Jubiläumsdividende der ZKB zur Förderung der Identifikation und zur verbesserten Integration der Bewohner mit ihrer Wohngemeinde Männedorf einzusetzen. Ab 2021 soll während mindestens drei Jahren jährlich eine «Begegnung» mit Eventcharakter durchgeführt werden. Die «Begegnung» ist reeller Natur und steht allen Bewohnern Männedorfs kostenlos zur Verfügung. Zur Auswahl des Events schlägt die CVP Männedorf einen Ideenwettbewerb vor, ein solcher liesse die Männedörfler um die Wette eifern und sich mit ihrer Gemeinde identifizieren. Auch der Schreiber hat bereits eine Idee, er wird diese an der Budget-Gemeindeversammlung vom kommenden 16. Dezember den Anwesenden verraten.

Lorenz Schmid
Präsident CVP Männedorf
Kantonsrat